Neue Maßstäbe bei der Förderung von Schüttgütern

Die präzise Dosierung von Schüttgütern ist eine der zentralen Herausforderungen in modernen Industrieprozessen. Gerade schlecht fließende Rohstoffe fordern von Dosiersystemen ein Höchstmaß an Know-how und Engineering. Standardlösungen stoßen hier schnell an ihre Grenzen – gefordert sind individuelle Anlagenkonzepte, die sich exakt am Prozess orientieren.

Mit höchsten Anforderungen an Geschwindigkeit und Genauigkeit gewinnen Doppelschnecken-Dosiersysteme zunehmend an Bedeutung. Sie bieten neue Perspektiven, unabhängig von den Eigenschaften des Rohmaterials.

  • Exakte Produktausbringung auch bei schwankenden Rohstoffeigenschaften
  • Kombination aus Grob- und Feindosierung für maximale Prozessstabilität
  • Weniger Produktverlust, effizienterer Ressourceneinsatz
  • Geringer Platzbedarf trotz großer Bandbreite an Durchsätzen
  • Maßgeschneiderte Geometrien passend zum Kundenprozess

Doppelschnecken: Flexibel, leistungsstark, präzise

Das Zusammenspiel von Grobschnecken und Feinschnecken revolutioniert die Dosiertechnik: Während die erste Schraube zügig das Material fördert und für den Aufschluss sorgt, übernimmt die nachgeschaltete kleine Schnecke mit hoher Taktung die Feinjustierung. Diese Technologie garantiert, dass selbst schwer förderbare, klumpige oder staubende Stoffe genau in der gewünschten Menge ihre Bestimmung erreichen.

Ein entscheidender Vorteil liegt in der Flexibilität: Unterschiedliche Rohstoffe können ohne aufwendige Umbauten verarbeitet werden, denn Geometrie, Länge und übersetzung der Dosierschnecken werden exakt auf die Anforderungen des Kundenprozesses angepasst. So entstehen individuelle Systeme, die sich problemlos in bestehende oder neue Prozesslinien integrieren lassen. Auch bei ATEX-Anforderungen oder besonderen Hygieneauflagen sind spezifische Ausführungen möglich.

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